Psychotherapie Curriculum 9, 2023-2026
Weiterbildung zum Erwerb der Fachkompetenz "Fachgebundene Psychotherapie" in Blockseminaren
Die Zusatzweiterbildung “fachgebundene Psychotherapie” wurde im Vergleich zur alten Zusatzbezeichnung “Psychotherapie” vom Inhalt und Umfang deutlich reduziert worden (z.B. kein Psychiatriejahr). Dadurch wird der Erwerb dieser Zusatzqualifikation in begrenztem zeitlichen und finanziellen Umfang für viele Ärzte möglich.
Die Weiterbildung in fachgebundener Psychotherapie baut auf den Grundkenntnissen und Fertigkeiten, die in den Kursen zur Psychosomatischen Grundversorgung erworben wurden, auf.
Ziel ist der Erwerb einer eigenen psychotherapeutischen Kompetenz in der Diagnostik und Therapie psychischer und psychosomatischer Störungen und Probleme, wie sie in dem jeweiligen Fachgebiet auftreten.
Ende 2018 wurde eine neue Musterweiterbildungsordnung verabschiedet nach der die Weiterbildung bundeweit nicht mehr fachgebunden vermittelt wird und auch höhere Anforderungen in der Weiterbildung beinhaltet. Die Teilnehmer*innen können nach Abschluss dieser Weiterbildung dann z.B. auch einen Kassensitz Psychotherapie besetzen und auch Männer behandeln.
120 Stunden Theorie
15 Doppelstunden Fallseminar
100 Stunden Gruppenselbsterfahrung
10 dokumentierte und supervidierte Erstuntersuchungen
120 Stunden supervidierte tiefen- psychologisch/psychodynamische Psychotherapie, davon 3 abgeschlossene Fälle
16 Stunden autogenes Training, PMR oder Hypnose
20 Doppelstunden Balint-gruppenarbeit
Die Blockseminar finden meistens am Wochenende zu folgenden Uhrzeiten statt:
Freitags: ca. 17.00 – 20.30
Samstags: ca. 10.00 – 18.00
Sonntags: ca. 09.30 – 15.00
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Die aktuelle Terminübersicht finden Sie hier: Terminübersicht Curriculum 6
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Die Kursgebühren betragen:
nicht enthalten Honorare und Gebühren für:
Die Weiterbildungsteilnehmer können ca. sechs Monate nach der Zwischenprüfung mit Einkünften aus der Behandlungstätigkeit rechnen. Von den Krankenkassen wird eine Behandlungsstunde mit ca. 100 € vergütet. Hiervon erhält der Weiterbildungsteilnehmer 50 -60 Prozent.